Der große Sprung nach Asien

Von Buenos Aires über Santiago de Chile und Toronto nach Hong Kong – Gerade mal schlappe 21.000 km Luftlinie = 35 Std. Flug plus Aufenthalt… und ohne 11 Std. Zeitverschiebung. So in Kurzfassung beschreibe ich meinen „großen Sprung“ nach Asien. Schon mit einem Monat Verspätung mache ich mich auf den Weg und verlasse Südamerika. Egal, was mich erwartet – es wird eine Premiere für mich sein. Bis auf einen organisiert-geführten drei Wochen Trip nach Thailand ist der gelbe Kontinent für mich komplett Neuland.

 

 

 

Hier zunächst der Weg dorthin: Die letzten Vorbereitungen in Argentinien und die Momentaufnahmen unterwegs während der großen Odyssee. Kondition und Opferbereitschaft ist gefragt bei den beiden Hauptthemen Essen und Schlaf, außerdem Geduld und Optimismus, daß die lange Tour doch noch gut endet.

Adios, Buenos Aires,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Teilstrecke kannte ich zwar bereits von November, damals saß ich jedoch am Gang. Diesmal lohnte sich der Fensterplatz: Was für ein spektakulärer Blick auf die Kordillieren der Anden. Kolosse von über 5.000 m.

 

 

 

 

 

Zwischenstopp in Santiago de Chile: Einige Passagier steigen aus, neue Passagiere steigen zu. Kurz Tanken und Proviant an Bord, dann kanns weitergehen. An Bord richte ich mich gemütlich für die Nacht ein – ich habe Glück – eine ganze Dreier-Reihe für mich allein – Beine hoch und Hut ins Gesicht.

 

 

 

 

 

Aufwachen vor Toronto – ein Blick aus dem Fenster und mir wird klar: Kanada im Februar ist keinen Aufenthalt wert. Nach dem Flug ist vor dem Flug. Ich bleibe im Transitbereich und genehmige mir ein original kanadisches Frühstück, bevor es über den Polarkreis weiter nach Asien geht. Noch 15 Std. und +13 Std. Zeitverschiebung bis zur Ankunft.

 

 

 

 

 

Besonders zu erwähnen ist die angenehm gedimmte Innenbeleuchtung der Air Canada – Von „blaue Stunde“ bis „Morgenröte“ wird man sanft aus dem Schlaf geholt, ohne „Neonsonne“.

 

 

 

 

 

Die Zeit kommt mir wie eine Ewigkeit vor: Selbst die zahlreichen Filme aus dem Bordprogramm können mir keine Zerstreuung geben. Alle Fenster sind geschlossen, man fühlt sich wie in einem Tunnel der Dunkelheit. Zwischen Halbwach und Halbschlaf pendelt die Wahrnehmung.

Dann endlich – Erlösung: Es ist bereits Nachmittag als wir in Hong Kong landen. Dunst und Nebel verschleiern die Sicht auf die imposante Skyline, es regnet leicht… Nach einer kurzen Busfahrt steige ich am Hafen auf die Fähre nach Macau, Endstation meiner Reise.

 

 

Vorbei an modernen Wolkenkratzern und alten Dschunken schaukelt die Fähre über das südchinesische Meer. Nach etwa einer Stunde ist Land in Sicht: Die Wasserfront der Stadt tauchen im Nebel auf. Ankunft nach genau 2 Tagen Reise.

 

 

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