Archiv der Kategorie: Allgemeines

Der große Sprung nach Asien 2.0

Nach dem Portugiesischen Sommer und dem Abstecher auf der Krim hatte ich noch 6 Wochen bis zum Ende meiner Reise. Ich wollte nun ein absolutes Kontrastprogramm zur bisherigen Route. Viele Ideen schweiften mir durch den Kopf: Zurück nach Deutschland per Bahn durch die Ukraine und den Balkan, Durch den wilden Kaukasus nach Georgien, Armenien, Auf den Gleisen der Baghdadbahn durch die Türkei nach Persien, Einmal rund um das schwarze Meer, Über den Großen Teich in die USA – Von New York nach San Francisco fahren…alles nix –

Warum also jetzt diese Aktion? Und warum Japan – ausgerechnet jetzt im Jahr des großen Erdbebens?

Darum. Gerade deswegen. Im Zuge der Katastrophe ist der Tourismus im Land weitgehend zum Erliegen gekommen. Wenn die Japaner jetzt etwas brauchen, dann Besucher aus dem Ausland. Und allein schon aus Solidarität gehört sich das.

Flug gebucht Koffer packen und los gings – zunächst von der Krim zurück nach Istanbul:

Schlafen auf Flughäfen – mittlerweile mein Lieblingssport (siehe Links). Ein bisschen wie „Pfadfinder“ und „wild campen, überdacht“ – in Istanbul klappte dies wie immer reibungslos bis die Reinigungskräfte um 5h morgens auftauchten.

Zwischenstopp in Wien

Kaiserwetter erwartete mich in Österreich bei sonnigen 25° – Wien wie ich es gern habe. Der Stopover reichte gerade für einen Kurzausflug in die Innenstadt zum Stefansdom und für ein Tässchen Wiener Mélange inklusive Sachertorte:

Jetzt wirds ernst: Gate-Änderung im letzten Moment und Chaos beim Einsteigen – mag die Stadt noch so schön sein – Wien-Schwechat ist ein katastrophaler Flughafen. Endlich gehts los:

Nachts über Sibirien sinke ich in einen traumlosen Schlummer – an Schlafen ist kaum zu denken. Die innere Uhr ist der Ortszeit um einige Stunden zurück, ich zwinge mich zur Müdigkeit. Anbei das Wort zum Sonntag:

Japan erstrahlt in vollem Sonnenschein als wir gegen 8h Ortszeit landen. Noch ist es eine lange Bahnfahrt vom Flughafen Narita ins Zentrum. Dort erst erwartet mich mein „Tokio Hotel“ im Stadtteil Ikebukuro.

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Der globale Kreis schließt sich – Ende des „Portugiesischen Sommers“

Nach 13 Monaten kreuzen sich die Routen: Nach dem kurzen Abschluss in Indien komme ich zurück nach Europa und schließe den Kreis in Istanbul, wo ich letztes Jahr nach Armenien gewesen war.

Ab jetzt gibt es nur noch „Wiederholungen“ oder „Ausbrüche“ von den gewohnten Zielen.

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Geburtstag 13.4.2011

Meinen 34. Geburtstag feierte ich in bester Gesellschaft und Stimmung in Singapur.

Was für ein Kontrast zum 33. als ich vormittags unter einem Vorwand verhaftet wurde und mehrere Stunden in der Kaserne von Bissau „verhört“ wurde…

Mein offizielles „Geschenk“ gab es am Vormittag: Die India High Commission stellte mir das nötige Visum aus und ich konnte meine Reise fortsetzen. Abends lud ich meine Gastfamilie in ein deutsches Restaurant ein, nachdem ich eine Woche die komplette kulinarische Welt Indiens gekostet hatte. Zum Abschied bekam ich einen Geburtstagskuchen – besser gings nicht. Ich danke herzlichst meinen Gastgebern für die gelungene Überraschung!

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Der große Sprung nach Asien

Von Buenos Aires über Santiago de Chile und Toronto nach Hong Kong – Gerade mal schlappe 21.000 km Luftlinie = 35 Std. Flug plus Aufenthalt… und ohne 11 Std. Zeitverschiebung. So in Kurzfassung beschreibe ich meinen „großen Sprung“ nach Asien. Schon mit einem Monat Verspätung mache ich mich auf den Weg und verlasse Südamerika. Egal, was mich erwartet – es wird eine Premiere für mich sein. Bis auf einen organisiert-geführten drei Wochen Trip nach Thailand ist der gelbe Kontinent für mich komplett Neuland.

 

 

 

Hier zunächst der Weg dorthin: Die letzten Vorbereitungen in Argentinien und die Momentaufnahmen unterwegs während der großen Odyssee. Kondition und Opferbereitschaft ist gefragt bei den beiden Hauptthemen Essen und Schlaf, außerdem Geduld und Optimismus, daß die lange Tour doch noch gut endet.

Adios, Buenos Aires,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Teilstrecke kannte ich zwar bereits von November, damals saß ich jedoch am Gang. Diesmal lohnte sich der Fensterplatz: Was für ein spektakulärer Blick auf die Kordillieren der Anden. Kolosse von über 5.000 m.

 

 

 

 

 

Zwischenstopp in Santiago de Chile: Einige Passagier steigen aus, neue Passagiere steigen zu. Kurz Tanken und Proviant an Bord, dann kanns weitergehen. An Bord richte ich mich gemütlich für die Nacht ein – ich habe Glück – eine ganze Dreier-Reihe für mich allein – Beine hoch und Hut ins Gesicht.

 

 

 

 

 

Aufwachen vor Toronto – ein Blick aus dem Fenster und mir wird klar: Kanada im Februar ist keinen Aufenthalt wert. Nach dem Flug ist vor dem Flug. Ich bleibe im Transitbereich und genehmige mir ein original kanadisches Frühstück, bevor es über den Polarkreis weiter nach Asien geht. Noch 15 Std. und +13 Std. Zeitverschiebung bis zur Ankunft.

 

 

 

 

 

Besonders zu erwähnen ist die angenehm gedimmte Innenbeleuchtung der Air Canada – Von „blaue Stunde“ bis „Morgenröte“ wird man sanft aus dem Schlaf geholt, ohne „Neonsonne“.

 

 

 

 

 

Die Zeit kommt mir wie eine Ewigkeit vor: Selbst die zahlreichen Filme aus dem Bordprogramm können mir keine Zerstreuung geben. Alle Fenster sind geschlossen, man fühlt sich wie in einem Tunnel der Dunkelheit. Zwischen Halbwach und Halbschlaf pendelt die Wahrnehmung.

Dann endlich – Erlösung: Es ist bereits Nachmittag als wir in Hong Kong landen. Dunst und Nebel verschleiern die Sicht auf die imposante Skyline, es regnet leicht… Nach einer kurzen Busfahrt steige ich am Hafen auf die Fähre nach Macau, Endstation meiner Reise.

 

 

Vorbei an modernen Wolkenkratzern und alten Dschunken schaukelt die Fähre über das südchinesische Meer. Nach etwa einer Stunde ist Land in Sicht: Die Wasserfront der Stadt tauchen im Nebel auf. Ankunft nach genau 2 Tagen Reise.

 

 

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Prolog

„There must be some way out of here…“Jimi Hendrix bringt es auf den Punkt!

Wieso das Alles? – Was war die „Ursache“?

Nach mehreren Jahren in einem sicheren, stabilen, satuierten Bürojob stellte ich mir die Frage, ob „es das Alles schon wäre“?

Antwort: …Nein.

Ich brauchte ziemlich lange, um herauszufinden welchen Weg ich daraufhin einschlagen werde – dann habe ich einen Plan geschmiedet und ihn umgesetzt!… ungefähr so wie unten hier dargestellt:

Ausstiegsstrategie und der Weg dorthin

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Herzlich Willkommen!

Liebe FreundInnen,

heute am 29.4.2010 – mit etwas Verspätung – habe ich nun das Vergnügen, Euch die Veröffentlichung meines Blogs zu verkünden:

http://www.farawayfarer.com

Von der Konzeption wird es eine Mischung aus Reiselogbuch, Fotoalbum und Erfahrungsbericht werden – abgerundet mit ein paar Hintergrund- informationen, Glossen und Exkursionen.

Ziel soll es sein, Eindrücke und -blicke vor Ort und in mir vorzustellen – sowohl Informationen als auch Atmosphäre. Authentizität und Direktheit sind die Leitlinien – nicht jedoch „political correctness“ und Objektivität.

Ich werde deswegen natürlich in meinen Beschreibungen das ein oder andere Mal vom Thema „abschweifen“ und meine Meinung kundtun … Wie in der Idee beschrieben: Wir alle sehen die Welt durch unsere „Brille“ – und meine ist eine Ray-Ban Wayfarer I(c) aus den 1980ern!

Kommentare und Kritik sind daher erwünscht und willkommen – andere „Blickwinkel“ ebenso… und ich freue mich natürlich über Anregungen und Vorschläge,

Viel Vergnügen beim Lesen, Schreiben und Schauen,

Beste Grüße,

Euer Markus Polag

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