Brasilia

Eigentlich begann der Tag sehr schlecht: Nach einer unbestimmten Verspätung in Salvador am morgen folgte ein längerer Zwischenstopp in Brasilia, bevor ich den Anschlussflug nach Manaus antreten konnte. Ich nutzte die Zeit, um mir die Hauptstadt Brasiliens aus nächster Nähe anzusehen. Eine Planstadt wie eine Weltraumstation – Visionen und Futurismus der 1950er Jahre, konzipiert vom genialen Architekten Oscar Niemeyer.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tief fliegende Wolken und in einer schattenlosen Mondlandschaft: Der Himmel erschlägt jeden und die Sonne brennt unbarmherzig. Gebäude wie Lego-Steine, Museen wie Iglus, Kathedralen wie ein brodelnder Vulkan – die Formvielfalt ist geometrisch exakt geplant.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorbei an den Ministerien – jeder Bauklotz ein Ressort – bahne ich mir den Weg zur Kathedrale, die durch einen unterirdischen Tunnel erreicht werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brasilia ist eine reine Verwaltungsstadt und Regierungssitz- es gibt keine Industrie. Und trotzdem: An jenem Tag schien es als rauchten alle Gebäude und stießen Qualm in Wolkenformationen aus:

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Eingeordnet unter Der Portugiesische Sommer

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