Nikko

Nikko is Nippon – so die Schlagzeile des japanischen Tourismusverbandes. Aber nicht nur die Tempelstadt aus dem 17.Jh., sondern auch der umliegende Nationalpark im Bergland sind eine Art „Japan en miniature“. Natürlich mit dem entsprechenden Besuchervolumen. Bestens für einen Wochenendausflug von Tokio zu erreichen – 2h fährt man im Zug Richtung Norden ins Bergland. Besonders eindrucksvoll ist der Tosho-gu Schrein:

„Die drei Affen“ haben in einer Fassadenschnitzerei des Schreins ihren Ursprung – „nichts hören, nichts sagen,nichts sehen“: Dieser sprichwörtliche Umgang mit „dem Bösen“ hat mittlerweile weltweite Bekanntheit. Unterschiedlich allein die Wertung, die kulturell nicht verschiedener sein könnte. Im Japanischen steht das Sprichwort für moderate Zurückhaltung und wohlwollendes Übersehen – im westlichen Verständnis steht es für das Ignorieren und Totschweigen von offensichtlichen Mißständen.

Jenseits der Tempelanlagen führt eine Brücke über einen rauschenden Bach. Ab dort geht es hoch ins Gebirge zu den heißen Quellen und Bädern sowie zu den Vulkanen.

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