15. Etappe: Dili, Ost-Timor

Ost-Timor (port.: Timor Leste) ist das weit entfernteste Land meiner Reise: Liegt neben Australien, irgendwo in den Weiten der indonesischen Inselwelt, war lange Zeit portugiesisch und danach von Indonesien besetzt – Erst 2002 wurde der Zwergstaat offiziell souverän. Als eines der jüngsten und ärmsten Länder Asiens befindet sich hier buchstäblich ALLES erst im Aufbau. Hilfestellung leisten die Verneinten Nationen, das australische Militär und die europäische Union sowie ungezählte Nicht-Regierungsorganisationen (kurz: NGOs), alle aus unterschiedlichen Motiven und mit verschiedensten Mitteln.

Mein Weg dorthin begann in Malaysia, als ich versuchte, per Internet mein Ticket zu buchen: Fehlanzeige – der Computer verweigerte meine neue Kreditkarte. Als „Tagesausflug“ fuhr ich also die 350km von Melaka nach Singapur an den Flughafen, um dort direkt bei der Fluggesellschaft zu reservieren. Der weite Weg lohnte sich: Die freundliche Dame der (eben erst gegründeten) Air Timor übergab mir den Flugschein und erzählte mir von einem Delegationsbesuch internationaler Journalisten, der in der folgenden Woche stattfinden sollte. Als Reisebuchautor wäre ich höchst willkommen am Programm teilzunehmen! Wir vereinbarten ein Treffen und ich packte meine Sachen für die anstehende Reise. Hier zunächst die Fotos aus der Hauptstadt Dili:

Flughafen & Hafen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige wenige Statuen gibt es hier als Denkmäler – unverkennbar: die heilige Fatima und das ehemalige Wappen der Kolonie Timor Leste. Aus der indonesischen Zeit stammt das sogenannte Befreiungsmemorial. Am Stadtrand gibt ein Leuchtturm Signale zu den einlaufenden Schiffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Xanana Gusmão Zentrum ist eine Art Bibliothek und Gedenkstätte an den gleichnamigen „Che Guevara von Ost-Timor“, der 24 Jahre lang den Guerillakrieg gegen die Indonesier führte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unweit davon befindet sich der Santa Cruz Friedhof – Ort des Santa-Cruz Massakers, bei dem 1991 mehr als 200 Menschen getötet wurden. Erst nach diesem Ereignis kippte die internationale Meinung endgültig zu Gunsten der Timorer, es sollte noch elf Jahre bis zur offiziellen Unabhängigkeit dauern.

 

 

 

 

 

Alles wird frisch verkauft – vom Fisch bis zur Kokosnuss:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerhalb der Stadt geht es entlang der Bucht zur Christus Statue – wunderschöne Strände säumen den Weg. Dort verbringt man einen Sonntagsausflug:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Der Portugiesische Sommer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s