Tagesarchiv: 29.03.2011

Coron auf Busuanga Island

Landpartie statt Thriller in Manila: Der gute Rat meiner ehemaligen Kollegin brachte mich zu dem Ausflug in die  philippinische Inselwelt. Es sollte der Höhepunkt meines Aufenthaltes werden!

Nur 45 Flugminuten südwestlich der Hauptstadt entfernt liegt Coron – ein kleines Örtchen auf der Insel Busuanga. Seit ein paar Jahren ist hier der große Touristenboom ausgebrochen: Taucher scharen sich um die Korallenriffe und die Schiffswracks aus dem 2. Weltkrieg – Angler ziehen große Fische an Land. Die Landschaft ist trotzdem ursprünglich geblieben: Es gibt zum Glück noch die „andere Seite“ der Philippinen. Für mich war es Erholung pur – eine willkommene Abwechslung zum asiatischen Großstadtdschungel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem Rundgang durch den Ort kehre ich abends in die Fischrestaurants ein. Entlang der Landungsstege reihen sich die Fischerboote  – jeden Tag gibt es fangfrische Beute auf der Speisekarte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kein Besuch in Coron ist komplett ohne  einen Bootsausflug. Auf der Suche nach einer Mannschaft traf ich in meiner Bungalowanlage eine kleine Gruppe Gleichgesinnter, die das selbe vorhatte. Man wurde sich schnell einig: Zusammen mieteten wir ein Boot und fuhren einen kompletten Tag durch die Bucht, vorbei an den Schiffswracks und Korallenriffen. Schnorchel, Flossen und Taucherbrille waren natürlich mit dabei – auch ohne Zusatzausrüstung konnte man unter Wasser genug sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittagspause inklusive Nickerchen nach dem Essen: Gebratener Fisch mit Reis und pikantem Gemüse. Frisch zubereitet von unserem Kapitän. Schließlich der Rückweg im goldgelbem Sonnenschein und Ausklang eines rundum gelungenen Tagesauflugs.

 

 

 

 

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13. Etappe: Manila, Philippinen

 

Nach einer Woche im chinesischen Winter empfing mich der südostasiatische Sommer mit der gewohnten Hitze und Feuchtigleit. Willkommen auf den Philippinen: Manila ist nur ein Teil der Metropolregion – mehrere Großstädte sind in den letzten 50 Jahren ineinandergewachsen. Ich fand mein Quartier in Mandaluyong City, unweit der Autobahn EDSA, Hauptverkehrsader der Region.

 

 

 

 

Bei der Schlacht um Manila wurde die Stadt 1945 weitgehend zerstört – daher findet man nur innerhalb der alten Festungsmauern Spuren aus der spanischen Zeit. Intramuros heißt der Bezirk lautmalend, eine Mischung aus Kolonialarchitektur und asiatischen Kaufmannshäusern.

 

 

 

 

Umrahmt von  modernen Hochhäusern ist die alte Festungsstadt ein Relikt, dass sämtliche Kriege, Erdbeben und Naturkatastrophen überstand. In den Burggräben wird heute Golf gespielt, auf den Mauern treffen sich die Studenten aus den nahegelegenen Universitäten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Transportmittel hat man die Wahl zwischen Fahrrad- Mopedrikscha oder Pferdekutsche:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der philippinische Patriot und Dichter José Rizal verbrachte die letzten Tage vor seiner Hinrichtung hier im Kerker der Festung – heute ein Museum und eine nationale Gedenkstätte. Sein letzter Gang zum Schafott ist durch Fußspuren nachgezeichnet…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihm gewidmet ist auch das Rizal-Monument im angrenzenden Stadtpark:

 

 

 

 

 

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