7. Etappe: Maputo, Mosambik

Im Hafenviertel von Maputo

Maputo (früher Lourenco Maques) überzeugt durch seine weitläufigen Alleen, großen Parks und seine schöne Lage – am Rande der Delagoabucht am Indischen Ozean. An den Linksverkehr muß man sich erst gewöhnen, auch ist Englisch hier – aufgrund der Nähe zu Südafrika – weit verbreitet, was die Verständigung erleichtert. Schematisch gesehen teilt es eine Unterstadt am Hafen und die Oberstadt auf den Hügeln abseits der Bucht. Erst um 1880 – und verstärkt durch den Eisenbahnanschluss ab 1895 –  entwickelte sich hier eine Siedlung um das alte Fort herum, die Stadt trägt daher eher Züge des 19. und 20.Jh.. Manche Plätze davon habe ich aufgespürt und festgehalten:

Das alte Fort aus dem 18.Jh.

Der Bahnhof aus dem 19. Jh.

...ist heute ein Museum

...ist auch heute in Betrieb

In den Straßenschluchten der Unterstadt

Auch hier ein paar Gegenüberstellungen aus den 1970er Jahren mit aktuellen Aufnahmen:

Nachtleben um 1970

Am gleichen Ort im Jahr 2010

Truppenparade vor dem Gouverneurspalast

Autoschlange vor dem Präsidentenpalast

Der Bahnhof um1970

hier bei Nacht

Hotel Central im Hafenviertel bei Nacht

...hier bei Tag

Im Hafenviertel von Maputo herrscht bis heute ein zwielichtige, geheimnisvolle Atmosphäre – tagsüber werden hier viele Geschäfte mit unklarem Inhalt  abgewickelt, Ware wird umgeschlagen – Import, Export läuft. Am Abend wird das Viertel zum Revier der Ganoven und Kleinkriminellen, die Halbwelt dominiert das Geschehen:

Straßenszene am Hafen

Im Schatten der Hochhäuser

Schmiedeeiserne Balkons aus dem 19.Jh.

In den Seitenstraßen der Unterstadt

...mit überdachtem Gehsteig

Abends unterwegs...

Immer im Licht

Die rua de arte am Tag -

Reggae am abend

Richtung Oberstadt verwandelt sich das Bild: Breite Straßen und große Gebäude repräsentieren das Gesicht des jungen Landes Mosambik, das nach langem Unabhängigkeits- und anschließendem Bürgerkrieg seinen Weg ins 21. Jh. bahnt.

Hochhaus der Mcel Gruppe

Kathedrale mit Hotel Pestana

Nur die Farbe hält die Fassade zusammen

Hier die renovierte Version gegenüber

Der Präsidentenpalast

Gustave Eiffel konstruierte nicht nur das weltberühmte Pariser Wahrzeichen, sondern u.a. auch das „Eiserne Haus“ in Maputo:

Das eiserne Haus

Naturkundemuseum im Manuelistischen Stil

Blick auf die Unterstadt

Richtung Oberstadt verändert die Stadt ihr Gesicht

Das Hotel Cardoso

Einer der "roten Türme"

Kunst ist hier in Mosambik eine sehr junge Disziplin – faszinierend ist die kreative Vielfalt und die Improvisationsfähigkeit der hiesigen Künstler:

Der Waffenstuhl aus Gewehren und Granaten

Säulengemälde

Ein paar alte Villen haben die Zeit nicht überlebt oder sind umfunktioniert.  Hier das ehemalige Hauptquartier der Geheimpolizei PIDE in der Villa Algarve und das Restaurant 1908:

 

Die Villa Algarve

Im Restaurant 1908

 

 

 

 

 

 

Auch der indisch-arabische Einfluss ist bis hierher spürbar: Neben einigen Moscheen gibt es seit Jahrhunderten indische Einwanderer, die ihre Kultur und Küche mitgebracht haben.

 

Moschee in Maputo

An der Avenida Eduardo Mondlane

 

 

 

 

 

 

 

Moschee im Hafenviertel

 

 

 

 

 

 

Wenn es regnet sind alle Regeln außer Kraft gesetzt: Heißt – nichts geht mehr, und warten bis es vorbei ist. Später nach dem großen Guss „spiegelt“ sich die Stadt in sich selbst wider:

 

Dieses Spiegelbild ist keine Fata Morgana

Straßen unter Wasser

 

 

 

 

 

 

Doch spätestens eine Stunde später scheint bereits wieder die Sonne und strahlt in vollem Glanz auf die Bucht:

 

Blick auf die Delagoabucht

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