Tagesarchiv: 22.10.2010

6. Etappe: Angola

Bauboom ohne Ende - Wolkenkratzer wo man hinsieht

Der Kontrast könnte wohl kaum größer und drastischer sein: Von der tropischen Robinson-Insel mitten in den Moloch der Metropole: Angolas Hauptstadt Luanda ist das Boomtown in Afrika. Hier herrscht Goldgräberstimmung seitdem seit ein paar Jahren die Waffen endlich schweigen und die Erdölmilliarden in die Infrastruktur investiert werden. Das Ergebnis ist allgegenwärtig: verstopfte Straßen, aberwitzige Preise und windige Spekulanten, die aus Chaos Cash machen. Für Touristen oder Reisende allgemein ist es noch ein paar Jahre zu früh – ich fand zu meinem Glück das billigste Hotel der Stadt für 50 EUR pro Nacht und begnügte mich mit Ölsardinen und Thunfisch aus der Dose, um nicht das Budget zu sprengen. Dabei war Luanda einmal eine angenehme und ansehnliche Stadt in den 1960ern:

Luanda in den 1960ern

Luanda im Jahr 2010

Unweit meines Hotels im Zentrum um 1960

Die gleiche Strasse von der anderen Seite aus gesehen

Die Stadt ist kaum wiederzuerkennen

Betrieb bei Tag...

...und bei Nacht

Zwischendrinn ein paar Reste der alten Substanz

...ansonsten Hektik pur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben auf der Festung begegne ich den alten und neuen Helden des jungen Landes: Mitsamt dem militärischen Gerät aus dem Bürgerkrieg. Russische Jeeps, portugiesische Hubschrauber und südafrikanische Transporter zeugen von den langen Kriegsjahren gleich nach der Unabhängigkeit.

Neben den alten Portugiesen...

...steht die angolanische Koenigin

 

Schrott als Reliquien des Krieges

Auch unten an der Promenade wird gebaut: Eine Parkanlage am Wasser ist in Projektion – Palmen und Mosaike an der sogenannten Avenida Marginal:

Am Wasser

Die Nationalbank

Am Sonntag, morgens - ohne Stau

Hier unter der Woche

Die Banco de Angola

Strassenschlucht

Alt und Neu im Kontrast

Neue Riesen im Entstehen

Sonangol über Alles

Im Vorbeigehen

Frisch auf dem Gehsteig

Genug gesehen - raus aus der Stadt!

Ein Kommentar

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Im Restaurant des Starkochs

Ein Standardwerk der tropischen Kueche

João Carlos da Silva ist im portugiesischen Fernsehen eine feste Größe: Seit Jahren hat der Starkoch von der Insel seinen Stammplatz im Sendeplan. Wenn es um tropisch-exotische Köstlichkeiten geht ist er der Meister.

Von seinem Anwesen auf São Tomé aus schwenken die Kameras zuerst über die Insellandschaft bevor sie einen Blick direkt in die Töpfe werfen. Seine Rezepte sind mittlerweile in aller Munde. Und auch nach Aufnahmeende versorgt der Maitre seine Gäste mit kulinarischen Leckerbissen aller Art. Es brodelt aus seinen Töpfen, es duftet nach frischen und einzigartigen Zutaten – ich habe ihn mit gutem Hunger ausgestattet in seinem Restaurant besucht – na dann: Guten Appetit!

Blick von der Einfahrt aus

Am Tor

Im Hof

Von der Seite

Auf dem Balkon

Beste Zutaten, frisch aus dem Garten

Fangfrisch aus dem Meer

 

 

 

Noch ist der Tisch ungedeckt

Auf der Veranda wird der Tisch bereits gedeckt – ein paar Vorbereitungen werden noch getroffen, bevor das Mahl zur Tafel getragen wird. Derweil mache ich es mir in der Hängematte bequem und vernasche das hors d’oeuvre. Der Hauptgang danach schmeckt ausgezeichnet, spätestens beim Nachtisch bin ich hin und weg. Bleibt noch das Mittagsschläfchen in der Ruhezone.

Ruhesessel fuer die Siesta danach

Chill out nach dem Essen

Es war sehr lecker!

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