5. Etappe: São Tomé

Strandpromenade im Zentrum der Hauptstadt

Ich gebe zu: Diese Insel stand schon seit mehr als zehn Jahren auf meiner persönlichen Wunschliste: Abseits aller Touristenhochburgen, eine scheinbar vergessene exotische Insel vor der Küste Afrikas, von der niemand irgendetwas weiß. Forscht man etwas intensiver, findet man folgende Stichwörter: Äquator, Vulkaninsel, Kakao, Kokospalmen, und zuletzt sogar Erdöl.

Ankunft São Tomé - wo liegt denn das?

Abflug Praia -

Ungefähr dort, wo der Kreis ist

Also die besten Voraussetzungen für einen Zwischenstopp von Westafrika Richtung Angola – schon allein, weil eine der wenigen Flugverbindungen diese Route bedienen. Die Fluggesellschaft gilt es hier zu erwähnen, es ist die TAAG – angolanischer Herkunft. Nur soviel dazu: Wer den Tag nutzen möchte, sollte die TAAG meiden! Kurz und gut: Das Gepäck kam immer mit mir an, Zeit hatte ich weiß Gott genug – keine weiteren Klagen.

In der Altstadt von São Tomé

Koloniale Pracht in Pastell - morbider Charme des Verfalls

Blick auf die imposante "Skyline"

Die Gelassenheit der Tropen – hier konnte ich sie förmlich fühlen. In der Hauptstadt leben gerade 50.000 Einwohner, alles befindet sich in Gehweite, es gibt keine Staus und keine Kriminalität. Der Rest der Welt ist wirklich weit weg, jeden Tag kommt und verläßt gerade ein Flugzeug das Land. Fast könnte man die Wochentage danach festmachen, denn auch die Zeit vergeht in schleppend langsamer Geruhsamkeit.

Niemand auf der Straße zur Mittagszeit

Die Kathedrale im Zentrum

Der Präsidentenpalast - ganz in Rosa

Ebenso das Justizministerium vor dem Entdeckerdenkmal

Bei einem Spaziergang entlang der Promenade oder durch die Gassen der Altstadt entdeckt man Spuren der Vergangenheit, die Farbe blättert hier und da von den Fassaden ab und die geschnitzten Geländer der Balkons zeugen von einer längst untergegangenen Epoche. Vorherrschend ist ganz klar: Pink und Rosa in allen Stufen und Schattierungen.

Eine Welt in pink

überall, wohin man sieht

Das Navigatormonument - rosa auch hier

... und in verblasstem Ton

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Firmenlogos aus einer anderen Zeit

...hier von der Seite

Auch die Kirche

Die zweite Farbe die ins Auge fällt ist sicher Grün – tief dunkles Grün. Zeichen der üppigen Vegetation in den Tropen. Willkommen am Äquator:

Entlang der breiten Boulevards...

Härter als Beton - Wurzeln bahnen sich den Weg

Eine Palme in voller Pracht

Die schlichte Schönheit der „Neubauten“ aus den 1930ern und das durchaus breit gefächerte Hotelangebot:

Ob Ein-Familien-...

...oder Mehrfamilienhaus

Ob schlichte Pension...

...oder Luxushotel

Zwischendurch zwei Kuriosa – Gestrandete Vehikel aller Art – Wracks werden hier zu Sehenswürdigkeiten:

Es gibt sowohl Strandgut...

...als auch gestutzte Flügel

Das alte Fort aus dem 16. Jh. liegt etwas außerhalb des Zentrums auf einer Landzunge. Davor, die einst vor Stolz strotzenden Figuren der portugiesischen Entdecker, heute ohne Nasen:

Die drei großen Kapitäne ohne Nasen

Einer von drei stolzen Entdeckern

An der Festungsmauer

Kanonen als Pfeiler

Der große Markt ist Treffpunkt, Handelsplatz und Busbahnhof in einem: Hier bekommt man ALLES, was es auf der Insel zu kaufen gibt, und alle Transportrouten kreuzen sich hier. Von hier aus gehts los zu einer Rundfahrt um die Insel herum:

Der Eingang zum Markt

Taxi Blues - wer fährt welches wie wohin - und für wieviel?

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Eingeordnet unter Der Portugiesische Sommer

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