Leben im Transit – Im Transit des Lebens

Warten - auch im 21.Jh. eine tägliche Pflichtübung, die nicht immer gelingt. So entspannt wie hier läuft es selten.

Hier einige Randnotizen und Schnappschüsse von meiner Reise – prinzipell „unterwegs“ und „in Bewegung“. Alle diese Momentaufnahmen sind beispielhaft für unseren mobilen Lebensstil, der für mich zur Philosophie geworden ist.

 

...nicht immer so entspannt wie Don Johnson in Miami Vice

Zu Lande:

Mit dem Auto bewegt es sich immer noch am besten – unabhängig von Ort und Zeit, allein an die Verkehrsregeln und die Benzinpreise gebunden:

 

Ob in Eriwan, Armenien...

oder in Luanda, Angola - - - - - Stau

Besser natürlich: Freie Fahrt - Einsteigen und losfahren - ich liebe es!

Busfahren ist für mich nur dann angesagt, wenn die Taxen zu teuer und die Bahn nicht verfügbar sind. Ob innerstädtisch oder überland – die fehlende Beinfreiheit und die zusätzliche Bewegungseinschränkung gehen in die Knochen. Nur bedingt zu empfehlen:

 

 

 

 

Hut ins Gesicht - die beste Lösung

Je nach Land ist die Eisenbahn entweder ein Relikt aus der industriellen Revolution oder ein stromlinienförmiges Hochgeschwindigkeitsgeschoss. Wie auch immer – ohne Stau und nur selten mit Verspätungen ziehe ich die Bahn dem Bus immer vor.

Haydarpasa in Istanbul - Beginn der Baghdad-Bahn

Auf den Gleisen der Benguela-Bahn

 

Gut am Zug - mein Lieblingstransportmittel zu Lande - wenn ich nicht selber fahre!

Taxi fahren ist wie Würfeln oder Russisches Roulette – bei der Auswahl des Fahrers und des Vehikels entscheidet rein das Gefühl.  Man entwickelt eine gute Intuition und eine Art Urvertrauen. Letztendlich fügt sich in sein Schicksal und hofft, daß alles gut geht!

 

Ob in Bissau...

...oder in São Tomé:

Mit der "Lupe" suchen: Welches Taxi bringt mich ans Ziel?

Motorradtaxi fahren ist die Steigerung dieses Vergnügens: Hier ist noch mehr Finesse bei der Auswahl gefordert – außerdem muss man sich stets gut festhalten!

 

Für kleines Geld von A nach B...

Hauptsache: Kühlen Kopf bewahren

Die Alternative für kurze Strecken ohne Gepäck - Motorradtaxis

Da ist mir doch das Fahrrad immer noch lieber: Aber auch hier gilt – Hauptsache, die Haare fliegen!

Immer das Rad dabei: Hier in Sagres, Portugal

Oder an der Stadtmauer von Ciudad Rodrigo, Spanien

In den Bergen von São Tomé

...ob mit 13 oder 33 Jahren: Talwärts fliegen macht Laune

zu Wasser:

Je nach Seegang kann dies sehr unangenehm werden – das Schaukeln liegt einem noch Tage später in den Knochen. Dafür ist es eine langsame und gediegene Art zu reisen, mit viel mehr Bewegungs- und Beobachtungsmöglichkeiten.

Im Hafen von Dakar

Mit Blick auf die Insel Gorée

Schiff ahoi auf allen Weltmeeren

in der Luft:

Auf dass mir Flügel wachsen!

Realistischer ist natürlich der Flughafen. Weltweit unterscheiden sich diese modernen Kathedralen mittlerweile kaum voneinander: Viel Glas, Stahlträger, oft mit abenteuerlichen Decken- und Wanddekorationen.

Zigfach verspiegelt und verglast

Meilenweit...laufen zum Flieger

Mit bestem Blick aufs Rollfeld

wellenförmiger Deckenverlauf

Im Niemandsland - zwischen Duty free und Gate

Im besten Fall siehts so aus: Pünktlich und "ready for boarding"...

 

Gepäck - Fertig zur Verladung

und am Ende der Reise...

Das Gepäck heil und unversehrt!!

Anderenfalls - endloses Warten, Verspätung, verweilen

Überfüllte Wartesäle

Die Zeit zieht sich: Aus Nacht...

...wird Tag

Nur die Schatten ändern sich -

- je nach Tageszeit

Guten Morgen, Liebe Sonne!

Immer noch am gleichen Ort - aber es geht sicher weiter!

 

 

 

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